Nelia Miguel Müller, M.A.

Nelia Miguel Müller, M.A.

Research Assistant

 

      Room: FG 1.044

      Telephone: +49 (0) 911 / 5302 – 623

      E-mail: nelia.m.mueller@fau.de

      Office hours: Wednesday, 2:00 a.m. – 4:00 a.m.

 

 

 

 

Nelia Miguel Müller joined the Chair in October 2014. She holds two Bachelor degrees: in History and Political Science (2007-2010), and in Social Sciences and Economics (2009-2013). She also obtained a master in Political Science (2014) at the Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg.

Currently she is Assistant Professor at the Chair, where she also writes her doctoral thesis about the strategic partnership between Brazil and the European Union.

  • Political and economic relations between Latin America and the European Union, with a particular focus on Brazil.
  • Politics, economics and society of Brazil, Portugal and Spain.
  • 2014: Deutschland und Brasilien: Mehr als Handelspartner? (FAU Erlangen-Nürnberg)
  • 2015: The Strategic Partnership between Brazil and the EU: Motives and Consequences (FAU Erlangen-Nürnberg)
  • Romanischsprachige Länder im internationalen Kontext

Untersuchung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft der romanischsprachigen Länder: Politische Systeme und Demokratisierungsprozesse, Ausprägungen und Formen gesellschaftlichen Wandels, Vergleich unterschiedlicher Entwicklungspfade, Auswirkungen von Globalisierungs- und Regionalisierungsprozessen

  • Einführung in die Interkulturelle Wirtschaftskommunikation

Im Zuge der Globalisierung nimmt der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen immer mehr zu. Gerade die Wirtschaft spielt dabei eine Vorreiterrolle. Längst wissen wir auch, daß die interkulturelle Kommunikation nicht immer reibungslos klappt, daß im Gegenteil unzählige Fallen lauern. Wir wollen uns in dieser Veranstaltung dem Problem theoretisch nähern und grundsätzliche Begriffe hinterfragen: Kultur, Interkultur, Wahrnehmung, Stereotyp, Kommunikation usw.

  • Lateinamerika im 21. Jahrhundert: Neues Selbstbewusstsein – neue Partner – neue Chancen?

Etwa 200 Jahre nach dem Beginn ihres Unabhängigkeitsprozesses scheinen die Staaten Lateinamerikas vor einem weiteren Schritt der Emanzipation zu stehen. Nach einem Jahrhundert der politischen wie wirtschaftlichen Dominanz durch die USA agieren sie zunehmend selbstbewusst auf der internationalen Bühne und gehen neue Kooperationen ein. In diesem Kurs wird diese neue Rolle Lateinamerikas sowohl wirtschaftlich als auch politisch beleuchtet.

  • Globalisierung und ihre Kritik: Lateinamerika in der globalen Politik

Globalisierung bezeichnet die zunehmende internationale Verflechtung von Wirtschaft, Politik Gesellschaft und Kultur. Sie prägt unsere Zeit und nimmt eine wachsende Bedeutung ein, ihre Auswirkungen sind allerdings umstritten. Im Zentrum der Globalisierungskritik steht die Zuspitzung von Ungleichheit und dem Auseinanderdriften von Industrie- und Entwicklungsländern.

Gerade die Region Lateinamerika wird häufig als Verlierer der Globalisierung interpretiert. Defizite bei wirtschaftlicher und politischer Anpassung sowie eine fehlendeTechnologieorientierung erschweren es der Region sich in der globalisierten Welt zu behaupten. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar folgenden Fragen: Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer der Globalisierung? Wo steht Lateinamerika in dieser Einteilung? Wie positionieren sich die unterschiedlichen Länder Lateinamerikas in der zunehmenden Globalisierung? Gibt es gesellschaftliche Gruppen, die gegen eine weitere Vernetzung agieren?

In diesem Zusammenhang wird die Rolle Lateinamerikas in der globalen Politik analysiert. Hierzu werden die außenpolitischen Strategien Handelspolitik ausgewählter Lateinamerikanischer Staaten untersucht.

  • Brazil as a Rising Power

The international system has been moving from a unipolar to an increasingly multipolar system over the past 15 years. The rise of new powers, often summarized under the key word ‘BRICS’  (Brazil, Russia, India, China, South Africa) has been a key element of the fundamental changes the international system has been undergoing. As a member of the BRICS group and a regional power in South America, Brazil has gained considerable clout in international affairs and has had an active role in shaping the emerging multipolar order. The seminar will look at the global power shifts and the rise of new powers in the international system and explore Brazil’s role and position in the newly emerging global order. How has Brazil positioned itself in the international community? What are the foreign policy goals of this rising power? Which instruments does it use to pursue its foreign policy objectives?  The seminar is located at the intersection between International Relations Theory, foreign policy analysis and area studies. It will give the student insights into current developments in the international system and the foreign policies of emerging powers – exemplified by the study of the rising power Brazil.